Archive Science & Astronomy
Science & AstronomyWWW
6. June 2012

Gestern Abend in den USA bzw. heute Morgen in Deutschland war der sensationelle Venus-Transit über die Sonne zu sehen – hier bei uns gings natürlich wegen diversen logistischen Problemen nicht, aber ich hatte mich schon gefreut, wenigstens einen Teil des Mega-Webcasts von Universe Today, Bad Astronomy & Co zu schauen. Aber statt einem Webcast gabs dann bei Youtube nur die nette Meldung “This video is not available. Sorry about that.” – zuerst hatte ich noch an technische Probleme gedacht, aber dann war es doch etwas viel, viel ärgerliches…

Alle Youtube-Livestreams sind in Deutschland gesperrt. Ja, genau, das muß mal in Fettschrift hingeschrieben werden und das ist auch nicht Zufall, sondern laut dieser Youtube-Seite schlicht und einfach Absicht. Laut diversen Pressemeldungen vom letzten Jahr reitet wieder einmal der deutsche Bürokratieschimmel – es geht um den Rundfunkstaatsvertrag und den Umstand, daß Youtube mit Livestreams als Sender auftritt und dazu keine Lizenz haben soll. In dem ursprünglichen Posting vom ZDF-Blog freut man sich von öffentlich-rechtlicher Seite ganz diebisch darüber, aber letztendlich bleibt nur die Frage, was dieser Blödsinn eigentlich soll.

Naja, immerhin ist NASA TV nicht an Youtube gebunden und dort gabs auch schon ein paar faszinierende Bilder vom Beginn des Transits zu sehen. Aber es wäre doch interessanter gewesen, den Webcast zu sehen und von der doch recht steifen NASA-Berichterstattung wegzukommen. Aber die deutschen Amtsschimmel müssen ja auch wirklich alles vermiesen :-(.

[Update vom 15.8.: Heise meldet heute, daß die Hangouts on Air jetzt auch in Deutschland verfügbar sind, aber es ist immer noch nicht ganz klar, ob man die Livestreams auch in Deutschland anschauen kann. Auf dieser Youtube-Seite steht immer noch “YouTube Live streams cannot be viewed from Germany”, auf der im Heise-Artikel verlinkten Hangout on Air-Seite steht lediglich “Google+ users in all countries, except for the countries listed below, are able to start a Hangout On Air” – und in der Liste steht Deutschland nicht drin. Was denn nun…? Ich habs mangels aktuellen Livestreams jetzt noch nicht ausprobieren können. Okay, die laufenden Hangouts auf dieser Seite klappen alle – das ist doch vielversprechend!]

Science & Astronomy
31. May 2012

SpaceX hat es geschafft – die Dragon-Raumkapsel ist um 17:42 deutscher Zeit nach einem absolut vorbildlichen Deorbit-Burn vor der kalifornischen Küste im Pazifik gelandet und gerade sind die Bergungskräfte dabei, die Kapsel aus dem Meer zu fischen. Besser hätte es eigentlich gar nicht laufen können – SpaceX hat damit das ambitionierte Ziel erreicht, als erstes kommerzielles Unternehmen einen erfolgreichen Frachtflug mit einer wiederverwendbaren Kapsel zur ISS hin- und zurückzubringen. Die Berichterstattung von NASA-TV war zwar recht unspektakulär, weil es keine wirklich guten Bilder vom Spashdown gab, aber darauf kam es ja auch nicht an. Wichtig ist nur, daß es geklappt hat und ein Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte erreicht wurde. Noch irgendwelche Fragen? Wenn wir jetzt nicht in der Zukunft angekommen sind, weiß ich auch nicht mehr! :-)

Science & Astronomy
25. May 2012

So spannend wie eine Space-Shuttle-Landung war es nicht, aber die Bilder bei NASA TV waren spektakulär: der Dragon-Frachter von SpaceX hat es heute zur ISS geschafft und ist um kurz vor 16:00 deutscher Zeit vom Canadarm eingefangen worden. Die Aktion fand etwas verspätet statt, weil es kleine Probleme mit einem Reflektor auf dem japanischen ISS-Modul gab, der von dem Leitsystem der Dragon-Kapsel falsch interpretiert wurde – aber auch das konnte schnell in Ordnung gebracht werden. Knapp zwei Stunden später als geplant konnte sich der Roboter-Arm dann gaaaaanz langsam an die Kapsel annähern und sie sich schnappen. [Und gegen 18:00 CET konnte die Kapsel dann komplett an der ISS andocken!]

Das mag zwar auf den ersten Blick recht unspektakulär aussehen, aber es ist tatsächlich ein Meilenstein in der Raumfahrt-Geschichte, denn heute hat das erste Mal ein komplett privat entwickeltes Raumschiff an der ISS angelegt. Offiziell war es “nur” ein Testflug, der aber bis jetzt schon so perfekt gelaufen ist, daß SpaceX in Zukunft einen Dauer-Auftrag von der NASA bekommen wird, die ISS mit Frachtflügen zu versorgen. Und dann gibt es natürlich auch noch eine bemannte Version des Dragon-Raumschiffs, das SpaceX in Zukunft auch flott machen will – wenn man sich das Tempo der Firma anschaut, werden bestimmt in spätestens fünf Jahren die ersten Astronauten mit SpaceX zur ISS fliegen.

Da kann man nur sagen: Congratulations, Space X! :-)

[Am Donnerstag, 31. Mai um 16:51 CET wird der Deorbit Burn eingeleitet, die Landung bzw. der Splashdown ist für 17:44 CET vorgesehen (via Phil Plait/BadAstronomy). NASA TV wird wie immer Live übertragen.]

Science & Astronomy
22. May 2012

Vor ein paar Tagen war die private amerikanische Raumfart schon von der Presse totgesagt worden, als der erste Startversuch der Falcon9-Rakete mit der Dragon-Kapsel von Space X abgebrochen wurde. Durch den vorsichtshalber mehrfach verschobenen Start hatten sich die Medien sowieso schon auf Elon Musk eingeschossen, dem schon beinahe das Scheitern der gesamten amerikanischen Raumfahrt angelastet worden war. Aber jetzt hat es trotz aller Unkenrufe doch geklappt: heute Morgen (oder gestern Nacht, je nach Zeitzone) ist der erste kommerzielle Raumtransporter zur Internationalen Raumstation gestartet und befindet sich ersten Berichten zufolge im besten Zustand im Orbit!

Natürlich ist die komplizierteste Phase der Mission, das Docking mit der ISS, noch lange nicht vorbei (das wird am Freitag um ca. 18:00 12:00 GMT/UTC stattfinden), aber alleine die Tatsache, daß zum ersten Mal ein privates Unternehmen einen Raumfrachter mit Ziel ISS in den Orbit gebracht hat, ist ein ganz entscheidender Moment der Raumfahrtgeschichte. So etwas hat außer den Amerikanern und den Russen zuvor nur die ESA mit dem ATV geschafft, aber noch nie ein privates Unternehmen. Aber bei Space X hätte man es sich ja auch denken können – nach dem ersten erfolgreichen Test der Dragon-Kapsel Ende 2010, bei der ein Rad Käse in den Orbit und wieder zurückgebracht worden war, sollte eigentlich kein Zweifel an den Fähigkeiten der Firma bestehen.

Spannend wird es natürlich am Freitag, das Docking des Transporters an die ISS wird mit Sicherheit von NASA TV übertragen. Wenn alles klappt, wird dies der Anfang von regelmäßigen unbemannten und eines Tages auch bemannten Flügen von SpaceX zur ISS sein – wenn irgendetwas schief geht oder noch nicht ganz rund läuft, ist im Sommer noch ein weiterer Testflug zur ISS vorgesehen.

Science & Astronomy
4. December 2011

Vorige Tage, als das Wetter ausnahmsweise mal am frühen Abend einen Blick an den Himmel ermöglicht hat, war es mir tatsächlich gelungen, einen Überflug der gescheiterten russischen Mars-Sonde Phobos-Grunt zu beobachten! Bei Heavens-Above ist mir aufgefallen, daß die Sonde derzeit zwischen 5 und 6 Uhr Nachmittags einen sichtbaren Überflug über NRW macht. Obwohl die Helligkeit mit einer Magnitude von mehr als +1 nicht gerade optimal war und es noch nicht einmal ganz dunkel war, konnte ich die Sonde als schwachen, aber doch sichtbaren Punkt entdecken, der deutlich schneller über den Himmel zog als die ISS.

Inzwischen ist es einem Astro-Fotografen sogar gelungen, ein Bild von der Sonde zu schießen – bei mir hat es leider noch nicht einmal für eine Strichspur ausgereicht und weitere Beobachtungen waren wegen des schlechten Wetters nicht mehr möglich. Wahrscheinlich wird es auch gar keine Gelegenheiten mehr geben, denn die Überflug-Voraussagen sehen zumindest für meinen Standort nicht mehr so gut aus. Aber immerhin war es das erste Mal seit langer Zeit, daß ich ein menschengemachtes Weltraum-Gefährt außer der ISS und der Shuttles beobachten konnte. Leider ist Phobos-Grunt offenbar inzwischen praktisch aufgegeben worden, denn zumindest die ESA, die vor kurzem den ersten Kontakt aufnehmen konnte, hat weitere Versuche aufgegeben und die russische Raumbehörde ist bei der ganzen Sache ziemlich unkommunikativ geworden.

Währenddessen ist das Mars Science Laboratory der NASA weiter auf dem Weg zum Mars und braucht noch nicht mal eine Kurskorrektur, so perfekt war der Start der Sonde. Was man von Phobos-Grunt nicht behaupten kann, aber Schadenfreude finde ich dabei völlig unangebracht, angesichts der vielen Wissenschaftler, deren jahrelange Arbeit dadurch verloren gegangen ist.

Science & Astronomy
27. November 2011

Gestern hat sich die NASA ihren Platz in der Zukunft der Erforschung des roten Planeten gesichert – nach acht Jahren ist mit dem Mars Science Laboratory wieder eine Mission zum Mars unterwegs. Der Einsatz des neuen Mars-Rover Curiosity wird sich erstaunlicherweise nahtlos an die Missionen der beiden Vorgänger, Spirit und Opportunity anschließen, von denen einer immer noch fleißig auf dem Mars herumfährt und auch noch weiter herumfahren wird. Ob der neue Rover auch so langlebig ist, wird sich noch zeigen, aber der Bilderbuchstart der Atlas-Rakete hat Curiosity gestern problemlos auf den Weg zum Mars gebracht.

Zu sehen gab es den Start wie immer Live und in Farbe bei NASA TV, inzwischen auch in einer viel besseren Stream-Qualität als früher übers Web. Universe Today und wahrscheinlich auch viele andere Webseiten haben heute Abend auch noch zwei Videos vom Start und von der Separation gepostet.

Leider hat die NASA gegenüber der russischen Raumbehörde Roscosmos die Nase vorn, denn obwohl deren Mars-Sonde Phobos-Grunt inzwischen rudimentär kontaktiert werden konnte, besteht keine große Hoffnung mehr für die ambitionierte Mission, die erstmals eine Probe vom Marsmond zur Erde zurückbringen sollte. In Kombination mit dem Curiosity-Rover wäre 2012 ein noch spannenderes Jahr in Sachen unbemannter Raumfahrt geworden, aber jetzt kann man zumindestens auf die NASA-Sonde hoffen, die voraussichtlich schon im August 2012 auf dem Planeten landen und nicht nur faszinierende Bilder, sondern auch eine Menge wissenschaftliche Erkenntnisse liefern wird.

Es ist ein bißchen ein Apollo-Moment meiner Generation, genauso wie schon die Landung des Mars-Rovers Sojourner 1997 die ersten frischen Bilder des Planeten seit den Viking-Sonden der siebziger Jahre möglich gemacht hatte – die damalige Webseite ist heute sogar immer noch online. Die Landung der Mars Exploration Rover Spirit und Opportunity 2004 war mindestens genauso faszinierend und noch viel ergiebiger, denn seit gut sechs Jahren sind fast täglich neue Bilder vom Mars, darunter oft auch in 3D und als Panoramen, fast schon eine Selbstverständlichkeit.

Hoffentlich hält der bisher noch ganz flotte Rover “Oppy” noch mindestens acht Monate durch, bis sein Cousin Curiosity ankommt und die riskante Landung aushält. Damit wäre eine konstante menschliche Präsenz auf dem Mars gesichert und dürfte jegliche bisher vorhandene Rekorde der interplanetaren Forschungsreisen schlagen.

Science & Astronomy
16. November 2011

Die Medien waren im August ganz schön aus dem Häuschen, als der erste Progress-Transporter zur Internationalen Raumstation nach dem Ende der Shuttle-Ära abgestürzt war. Tatsächlich war die längerfristige Zukunft der ISS in Gefahr, aber eine sensationelle Meldung jagte die andere und es wurde schon eine menschenleere Raumstation prophezeit – sogar ein feuriger kontrollierter Absturz wie beim Vorgänger Mir wurde heraufbeschwört. Alles kam darauf an, daß die russische Raumbehörde die Fehlfunktion der Soyuz-Rakete reparieren konnte – was letztendlich auch gelungen war. Der erste unbemannte Frachtflug hatte schon Anfang November geklappt und obwohl Baikonur erst vorige Woche mit dem mißlungenen Start von Phobos-Grunt wieder einmal negativ in die Schlagzeilen geraten war, hat Roscosmos das geschafft, was viele bezweifelt hatten: der erste bemannte Flug hat die neue ISS-Expedition zur Raumstation gebracht.

Continue reading »

InternaScience & Astronomy
12. October 2011

 Au weia, schon über einen Monat habe ich hier nichts mehr geschrieben… aber es gab auch nichts wirklich interessantes zu schreiben. Bis vielleicht auf den Umstand, daß das Wetter bis Anfang Oktober noch richtig gut war und ich deswegen nicht zu viel Webseiten-Kram gekommen bin… aber dafür fast jeden Abend das Teleskop auf der Balkonsternwarte einsetzen konnte. Seit Jahren war der Himmel nicht mehr so klar und mit dem Jupiter war ja ein hervorragendes Objekt zu beobachten.

Das war alles ganz faszinierend, aber gerade als mit dem Draconiden-Meteorsturm mal etwas richtig spektakuläres angekündigt wurde, war der Himmel natürlich promt komplett dicht. Siehe auch das Posting vom August über die Perseiden! Egal was am Himmel spannendes zu sehen ist, seit Jahren (und beinahe schon fast Jahrzehnten) macht uns hier im Ruhrgebiet das Wetter bei allem einen Strich durch die Rechnung – von den ganzen verpaßten Mond- und sogar Sonnenfinsternissen will ich mal lieber gar nicht reden. Aber auf der anderen Seite gibt es dann doch noch Ausnahmen, wie dieses Jahr Ende September und Anfang Oktober. Naja.

Ansonsten versuche ich zumindest DVDLog ein bißchen am Leben zu erhalten, was aber durch das ablenkende Wetter und die wenigen DVD-Käufe im Moment ein bißchen schwierig ist. Ich versuche aber weiterhin, wenigstens einmal in der Woche irgendetwas neues zu Posten, sei es eine Kritik oder etwas anderes. Die Zugriffszahlen sind eigentlich gar nicht schlecht zur Zeit, könnten aber besser sein… im Endeffekt macht es aber immer noch Spaß und ich werde die Webseite (und meine anderen Seiten) bestimmt nicht aufgeben!

Science & Astronomy
5. September 2011

Vorige Tage habe ich ja noch so furchtbar herumgejammert, daß gerade zur schönsten Meteorschauer-Zeit das Wetter in unseren Breitengeraden nie mitspielt, aber dann ist mir eingefallen, daß ich 2008 tatsächlich mal eine Perseiden-Sternschnuppe fotografiert habe! Aber die Sichtbedingungen waren bei uns früher auch besser, besonders die Lichtverschmutzung hat doch in den letzten Jahren stark zugenommen und einen richtig brillianten Sternenhimmel haben wir hier schon lange nicht mehr gesehen.

Kurz vor Beginn des Mistwetters waren wir aber gestern Abend doch schon nahe dran: ein so klaren Himmel gab es seit langem nicht mehr und da der Jupiter derzeit spät Abends im Osten steht, war es Zeit mal wieder das Teleskop abzustauben. Ich hatte es ja sicher schonmal beiläufig erwähnt, daß wir seit vielen Jahren mit einem Bresser Venus 76/700 Newton-Teleskop in den Himmel schauen. Dieses kleine Einsteigerteleskop wird auch Aldiskop oder Tchibo-Röhre genannt, weil es oft schon dort zu kaufen war – unseres kommt auch vom Kaffeeröster, aber es ist trotzdem kein Billigprodukt. Gestern hat sich der Aufbau gelohnt, denn der Jupiter war gestochen scharf mit deutlichen Wolkenbändern und allen vier Monden zu sehen. Für richtige Details reicht das 76/700 natürlich nicht aus und es ist auch fraglich, ob man mit einem größeren Teleskop hier mitten in der Stadt noch mehr sehen könnte, aber genauso wie beim Saturn kann man schon einiges am Jupiter erkennen und ein Blick in die Tiefen des Sternenhimmels ist sowieso beeindruckend.

Die erstaunlichste Entdeckung habe ich dann aber nicht mit dem Teleskop, sondern mit unserem uralten, aber guten 8×40-Fernglas gemacht: beim Herumschauen ist mir ein Wolkenfetzen aufgefallen, der aber kein Wolkenfetzen war, sondern die Andromeda-Galaxie, wie ich beim Nachschauen auf einer Sternenkarte feststellen konnte. Mir war zwar bekannt, daß Galaxien als diffuse Nebel sichtbar sind, aber ich wußte nicht, daß man die sogar schon mit einem Fernglas entdecken kann. Wahrscheinlich hatte es etwas mit den besonders guten Sichtverhältnissen zu tun, denn so etwas wäre mir bestimmt schon früher einmal aufgefallen.

Zum Schluß übrigens noch ein Tip in Sachen Astronomie-Programm: ich verwende am liebsten nicht Stellarium oder Celestia, die mehr Planetariums-Simulatoren sind, sondern das ebenfalls kostenlose Cartes du Ciel alias Skychart, weil die Darstellung übersichtlicher ist und mehr einer richtigen Sternenkarte entspricht. Wer lieber etwas in Papierform hat, dem kann ich den Kosmos Sternenführer empfehlen, ein auch für Anfänger gut geeignetes Buch, das aber leider seit 2004 nicht mehr neu aufgelegt wurde und nicht mehr ganz aktuell ist.

Science & Astronomy
13. August 2011

Same procedure as every year! Um den 13. August herum gibt es Sternschnuppen, denn dann hat der Perseiden-Meteorschauer seinen Höhepunkt. Aber in unseren Breitengraden kriegen wir nur selten davon etwas mit, denn Mitte August kippt fast immer das Wetter um und der Himmel ist wolkenverhangen. Ich kann mich kaum noch erinnern, wann ich das letzte Mal eine Sternschnuppe gesehen habe, aber einige Jahre ist das schon her… und auch dieses Jahr sieht es ganz mies aus. Von Fotografieren mal ganz zu schweigen – zwar habe ich ja seit einiger Zeit endlich eine entsprechende Kamera, aber bis jetzt noch nie die Gelegenheit gehabt, die auch einzusetzen.

Auch für heute Nacht sieht der Wetterbericht sehr schlecht aus und auch 2011 wird der Fluch der Perseiden im Ruhrgebiet offenbar wieder zuschlagen. Es wäre ja schön, wenigstens mal eine einzige Sternschnuppe zu sehen, aber ich glaube, das wird wieder nichts…