Neulich hatte ich es ja mal wieder geschafft, die Tastatur von meinem Notebook außer Gefecht zu setzen. Gut, so schlimm wie beim vorherigen Mal vor ein paar Jahren war es nicht, denn nur eine einzige Taste hat die Arbeit verweigert, aber trotzdem blieb mir nichts anderes übrig als erstma die nur notdürftig reparierte und etwas klappernde Originaltastatur wieder einzusetzen, damit der Laptop überhaupt wieder benutzbar war.
Am Sonntag habe ich mich aber endlich aufgerafft um die defekte Tastatur wieder in Ordnung zu bringen. Das bedeutete sämtliche Tasten inklusive der sehr empfindlichen Plastikwippen abzuknibbeln, dann die Folienschichten vorsichtig zu säubern und dann alle Tasten – zuerst die Wippe, dann die Taste – wieder draufzumachen. Hat bestimmt insgesamt drei Stunden gedauert – aber jetzt funktioniert die Tastatur wieder einwandfrei! Puh, hat sich die Arbeit doch nochmal gelohnt – und es ist schließlich schon das zweite Mal, daß ich diese Aktion mit der Tastatur mitmache. Aber immerhin, das Ding ist einfach nicht totzukriegen!
An dieser Stelle muß ich mal einen ganz großes Lob an die Firma GRC Computertechnik aus Hamburg aussprechen, die mir Ende 2003 eine Ersatztastatur für meinen damals noch relativ neuen Notebook schnell und unbürokratisch verkauft hat. Wer Probleme mit seinem Laptop hat oder bestimmte Ersatzteile braucht, dem kann ich unbedingt empfehlen sich zuerst bei diesen netten Leuten zu melden, die sich auf die Reparatur von Notebooks und die Ersatzteilbeschaffung spezialisiert haben und deshalb in den meisten Fällen weiterhelfen können. Und dabei muß es nicht unbedingt unbezahlbar teuer sein: für meine Tastatur hatte ich damals ca. 75 Euro bezahlt, was angesichts der Lebensdauer und Reparierbarkeit eigentlich ein Spottpreis ist.
Die Schmuddeligkeit des Mülheimer Hauptbahnhofs ist legendär und der Streit um eine Renovierung dauert schon Jahrzehnte an. Umso überraschender war letzte Woche die plötzliche Reinigungsaktion um den Bahnhof herum, die aber offenbar in allerletzter Sekunde nur angesetzt wurde, weil unser Herr Ministerpräsident zu Besuch kam.
Normalerweise würde jetzt kein Hahn nach so einer Meldung krähen, aber dann passierte etwas ganz erstaunliches: zwei Tage bekam Mülheim wieder hohen politischen Besuch. Zuerst verkündete Wolfgang Tiefensee aus der Bundeshauptstadt die frohe Botschaft, daß von höchstoberer Stelle der Umbau des Bahnhofs genehmigt worden wäre, und dann kam NRW-Verkehrsminister Tiefensee persönlich vorbei um zu beteuern, daß mehr als vier Millionen Euro für die Renovierung lockergemacht werden.
So richtig mag es hier in Mülheim aber trotzdem niemand glauben, zumal die regierende SPD und die oppositionelle CDU sich gegenseitig den Erfolg zuschreiben wollen. Angeblich hat Oberbürgermeisterin Mühlenfeld die Sache bei Herrn Tiefensee zusammen mit der NRW-SPD-Vorsitzenden Hannelore Kraft (ihrerseits auch Mülheimerin) eingefädelt, aber als dann der CDU-Minister Tiefensee da war, wurde er vom CDU-OB-Kandidaten Stefan Zowislo und der halben CDU-Ratsfraktion begrüßt. Politische Eitelkeit kennt eben keine Grenzen.
Die Pläne sind ziemlich ehrgeizig: für mehr als zweieinhalb Millionen Euro soll der eigentliche Bahnsteigsbereich renoviert werden, mit neuen Dächern und neuem Boden – Aufzüge haben wir ja schon seit kurzem. Das alte Bahnhofsgebäude soll für 1,8 Millionen rausgeputzt werden, wobei die Bahn natürlich nur einen geringen Anteil der Kosten trägt und mehr als drei Viertel von Stadt und Land kommen müssen – aber ob wir jetzt mal endlich ein Bahnhofsklo bekommen, wollte noch niemand definitiv sagen. Drei Jahre soll gebaut werden und erst nächstes Jahr soll es losgehen: pünktlich zur Kulturhauptstadt 2010 wird der Mülheimer Hauptbahnhof wohl eine riesige Baustelle sein. Das ist ja mal wieder eine ganz geschickte Planung!
Und wenn jetzt noch die Schlaumeier vom Bundesministerium in der Pressemeldung den Namen unserer Stadt richtig schreiben würden, könnte man wirklich dran glauben, daß der Mülheimer Bahnhof noch in diesem Jahrzehnt Jahrhundert umgebaut wird.
Irgendwie spielt das Wetter im Moment ganz heftig Fußball mit meinem Kopf, und das schon seit Tagen. Als Konsequenz daraus hat sich mal wieder eine verschärfte Form von Schreibblockade breitgemacht, und wie ich schon am Montag vermutet hatte, habe ich natürlich jetzt überhaupt noch nichts fertigbekommen – aber es ist ja nicht so, als ob es hier gar nichts zum lesen gäbe! Deshalb mache ich am diesen Wochenende mal ganz Pause, was neues gibt es dann spätestens gegen Ende nächster Woche.
Immerhin habe ich aber ein paar kleine Justierungen am Layout der Webseiten vorgenommen – mit ganz erstaunlichen Ergebnissen: das WordPress-Template auf dieser Seite hier ist plötzlich fast 100% kompatibel zum Internet Explorer 7! Mit der Beta vom IE8 sieht es aber ganz anders aus, da fällt das Layout völlig auseinander – da hilft es nur noch, den IE7-Kompatiblitätsmodus zu benutzen. Aber ihr sollt den IE ja sowieso nicht verwenden und lieber den Firefox oder Opera einsetzen, denn damit klappts hier garantiert. Auch im DVDLog habe ich ein ganz klein bißchen herumgebastelt und die Breite des Templates an die externen Seiten wie die DVD-Kritiken angepaßt. Ich denke, so sieht es auch bei hohen Auflösungen besser aus und es ist mehr Platz für Text und Grafik in den Postings.
Das wars erstmal für dieses Wochenende. Vielleicht poste ich drüben im DVDLog nachher noch ein paar Vergleiche, alles andere kommt dann gegen Ende nächster Woche. See ya! :-)
Ausnahmsweise habe ich es doch noch geschafft, für heute die geplante DVD-Kritik fertigzuschreiben: eine Neuauflage meiner viereinhalb Jahre alten Review von Indiana Jones and the Temple of Doom. Ich mag den Film immer noch nicht besonders gerne, aber verglichen mit so manchen anderen Machwerken ist er noch ein Meisterwerk – wenn man ein paar der gruseligsten Szenen ausläßt, die eigentlich gar nicht in die Welt von Indiana Jones hineinpassen wollen. Aber gleichzeitig wundere ich mich über die Leute, die so heftig über The Kingdom of the Crystal Skulls herziehen und dann gar nicht merken, wie nah das aktuelle Indy-Abenteuer eigentlich an den Klassikern Raiders und Last Crusade dran ist – es hätte schließlich auch ein Temple of Doom werden können!
Soviel also zur ersten neuen DVD-Kritik seit zwei Wochen – ich weiß, es geht im Moment nur langsam voran, aber immerhin versuche ich die Lücken hier und drüben im DVDLog mit etwas anderem Content zwischendurch zu füllen, und auch die Foto-Webseite habe ich nicht vergessen! Bis nächste Woche werde ich es mit einer DVD-Kritik wohl wieder nicht schaffen, und was als nächstes drankommt, hängt wie immer davon ab, was zuerst fertig wird – im Moment bastele ich an drei Sachen gleichzeitig und habe auch noch eine ganze Menge anderer Dinge zu tun. Meine kaputte Notebook-Tastatur habe ich auch noch nicht repariert, inzwischen habe ich mich sogar an den klapperigen Ersatz gewöhnt – mal schauen, zu was ich in den nächsten Tagen so komme. Bis dann – und danke fürs Reinschauen :-)
Ja, ich habe die Hitze überlebt und bin im Moment mit dem Schreiben einer neuen DVD-Kritik beschäftigt, die spätestens am Dienstag, aber vielleicht auch schon morgen fertig wird. Zwischendurch kamen dann noch die fantastischen Neuigkeiten über den Metropolis-Fund, womit in den letzten Tagen schon genug los war.
Gerade amüsiere ich mich aber über einige Meldungen aus der Lokalpresse – Ruhrbanbia ist noch nicht utopisch genug, da wünscht sich die FDP ernsthaft am Kai vor der Schloßbrücke riesige Hotelschiffe mit 135 Metern länge – jetzt ist der Größenwahn entgültig ausgebrochen. An der gleichen Stelle, aber auf der anderen Seite, ärgert sich derzeit unsere Stadtkämmerin darüber, daß die Scharen von dort brütenden Kanada-Gänsen überall ihren Dreck hinterlassen und würde die seit geschützten Wasservögel am liebsten per Dekret umsiedeln. Dabei geht es überhaupt nicht um Naturschutz, sondern um den Umstand daß Frau Kammerichs mit ihrem Hund nicht aufs MüGa-Gelände darf, aber die Gänse einfach so gesetzeswidrig dort ihre Geschäfte verrichten – man müsse jetzt mit den Naturschützern eine gemeinsame Lösung finden. Ich hätte da mal einen Tip: einfach warten, bis die Brutzeit vorbei ist und solange einfach das Naturschauspiel genießen – aber dazu scheinen die Stadtoberen gar nicht fähig zu sein, die am liebsten alles einbetonieren und steril halten würden.
Soviel zum verrückten Geschehen aus der Stadt am Fluß – ich melde mich spätestens Dienstag mit einer neuen Kritik wieder und werde jetzt erstmal das Freiluft-Büro genießen, solange das Wetter sich hält.
Links die Temperatur von heute Mittag, ca 13 Uhr. Definitiv einer der heißesten Tage des Jahres bisher, deshalb passiert hier auf der Webseite heute auch absolut gar nichts, auch wenn es hier drinnen nicht ganz so warm ist. Die Lüfter der Computer ächzen sowieso schon genug, und gerade meinem armen Laptop möchte ich diese Temperaturen nicht allzu lange aussetzen, damit da keine bleibenden Schäden entstehen.
Trotzdem an dieser Stelle noch ein paar Worte zur Zukunft der vernachlässigten Teile dieser Webseite: ich habe einen Plan! :-) Das alte Frame-System wird komplett verschwinden und durch einzelne, statische Seiten mit der Server-Side-Includes-Technik auf PHP-Basis abgelöst werden – das klingt komplizierter als es ist, eigentlich werde ich dafür auch nur einen einzigen PHP-Befehl verwenden. Die Bereiche Bücher, Musik und Computer werden auf jeden Fall ein gemeinsames Menüsystem bekommen, das quasi an das Hauptmenü “andocken” wird und bei der Train Simulator-Seite überlege ich noch, ob ich die im Moment externe Seite wieder eingliedern soll oder nicht.Am schwierigsten wird natürlich die inhaltliche Überarbeitung, die erst einmal weniger Priorität als die optische Renovierung hat.
Als Ziel habe ich ungefähr das Ende des Jahres ins Auge gefaßt: zum zehnjährigen Jubiläum will ich wenigstens die neue Menüstruktur und etwas überarbeiteten Inhalt fertigbekommen. Hier wird noch einiges passieren – einfach abwarten und Tee trinken! Am besten Eistee, bei dieser Hitze :-).
Eigentlich wollte ich mir ja Mühe geben, die nächste Indy-DVD-Kritik bis heute fertigzukriegen, aber ich habe das ganze nochmal auf frühestens Mittwoch verschoben. Erstmal geht der Traffic hier saisonbedingt im Moment sowieso fast gegen Null, dann lese ich gerade noch ein spannendes Buch, und außerdem ist das Wetter einfach zu gut um sich die Finger wundzuschreiben.
Aber ich arbeite dran, nur etwas langsamer – als “Ersatz” für die DVD-Kritik werde ich vielleicht dann noch ein paar DVD-Vergleiche hochladen, von denen ich hier immer noch einige rumliegen habe, und dann sind da auch noch ein paar interessante DVD-Neuigkeiten, die auch noch zusammengestellt werden wollen. Bis später also, und bloß keine Hetze bei dem Wetter! :-)
Later that day: The Curse of the Keyboard strikes again! Bei einer kleinen Tastatur-Säuberungsaktion habe ich es vorhin tatsächlich geschafft, dem Notebook-Keyboard einen Schuß zu verpassen. Leider geht jetzt die A-Taste nicht und ich habe die Tastatur erstmal wieder gegen das reparierte, aber etwas klappernde Original ausgetauscht, bis ich die andere wieder in Ordnung gebracht habe. Deshalb wird es mit den DVD-Kritiken wohl noch etwas länger dauern als bis Mittwoch, weil sich auf dem Ersatz nicht ganz so flott tippen läßt und das komplette Auseinandernehmen der anderen Tastatur ziemlich kompliziert und zeitintensiv ist. Das oben angesprochene Ersatz-Programm wird aber drin sein, statt der DVD-Kritik gibts dann halt im Laufe der Woche ein paar Neuigkeiten. Message ends, over and out :-).

Gaaaaaaanz komische Sache… seitdem der VRR der Bahn den Nahverkehrs-Vertrag im Ruhrgebiet gekündigt hat, wirken die Züge plötzlich wie verwandelt. So sauber wie im Moment waren die Wagen und Loks lange nicht mehr und es ist überdurchschnittlich viel Personal unterwegs. Vorgestern ist mir sogar ein Service-Mensch mit Putzeimer und Schrubber in einer S-Bahn begegnet – sowas habe ich noch nie erlebt! Wenn einmal am Tag der gröbste Dreck weggemacht wurde, war das schon viel…
Offenbar macht die DB Regio jetzt nach dem kräftigen Wink mit dem Zaunpfahl Dienst nach Vorschrift bzw. Vertrag, nachdem die außerordentliche Kündigung seitens des VRR jetzt vor Gericht verhandelt wird – viel helfen wird es der Bahn aber letztendlich wohl nicht, denn die Mißstände hier im Ruhrgebiets-Nahverkehr waren ja sogar schon gelegentlichen Fahrern wie mir mehr als offensichtlich. Wir werden die DB Regio hier in NRW für die meisten großen Strecken wohl nicht so einfach los werden, aber auf den Nebenbahnen etablieren sich die privaten Bahngesellschaften nun immer mehr und übernehmen auch gelegentlich mal größere Regionalexpress-Strecken.
Ich bin gespannt, wie die ganze Sache weitergeht. Falls die DB Regio den VRR-Vertrag doch behält, werden noch dieses Jahr die lokbespannten S-Bahnen gegen moderne Triebwagen von Bombardier der Baureihe 422 ausgetauscht, von denen die DB Regio im Auftrag des VRR 84 Stück für einen Preis von 400 Millionen Euro gekauft hat und die Halle des Betriebswerk Essen extra vergrößert wurde. Alleine deswegen dürfte der Vertrag mit der DB Regio nicht so einfach aufzulösen sein, und ob die geplante Einführung der neuen Triebwagen nach den Sommerferien jetzt noch zu halten ist, bleibt fraglich – zumal die durch Mülheim fahrenden Linien S1 und S3 sowieso erst 2009 und 2010 drankommen sollen.
Bevor ich jetzt doch anfange eine komplette Kritik zu schreiben, fasse ich mich mal lieber ganz kurz: Genau so möchte ich unterhalten werden, wenn ich mir einen Film dieses Kalibers anschaue – George Lucas und Steven Spielberg haben den Bogen immer noch raus und wissen, wie man einen Film inszeniert, der richtig Spaß macht. Indiana Jones IV a.k.a. The Kingdom of the Crystal Skull ist zwar nicht völlig perfekt, hat aber den gleichen rauhen Charme wie seine Vorgänger und läßt die heutzutage üblichen Actionfilm-Konventionen einfach links liegen. Die mit voller Absicht total hanebüchene Story stört dabei kaum, denn gerade darauf haben es die beiden Filmemacher abgesehen: Indy IV ist schlicht und einfach gut gelungenes Unterhaltungskino eine Art, die es heute eigentlich gar nicht mehr gibt. Und man muß schon Lucas und Spielberg heißen, damit man sowas überhaupt noch in die Kinos bringen kann.
Soviel zum neuen Indiana Jones – die komplette Filmkritik wird noch etwas dauern, denn erstmal kommt Anfang nächster Woche Temple of Doom, das schwarze Schaf der Trio, ähm, Quadrologie dran. Bis dahin werde ich mal eine kleine Pause machen – see ya :-).
Nach ein paar Artikeln mit allgemeinem Geschwätz geht es heute mit einer alten Tradition weiter: den DVD-Kritiken. Ich kanns ja nicht lassen und schreibe oft meine älteren Reviews nochmal neu, und im Fall der Indiana Jones-Trilogie blieb diesmal auch nichts anderes übrig, als die alten Artikel von 2003 fast komplett wegzuwerfen und nochmal von vorne anzufangen. Mit Raiders of the Lost Ark und der Boxset-Review habe ich jetzt erstmal langsam angefangen, und werde die anderen Filme über die nächsten zwei Wochen verteilen, je nachdem wie schnell ich voran komme.
Abgeschlossen wird die kleine Reihe dann mit einer Filmkritik von Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skulls – hoffe ich zumindest, denn wenn nichts dazwischen kommt, habe ich die Chance die englische Originalfassung morgen Abend auf der großen Leinwand zu sehen. Vielleicht poste ich im Vorfeld der kompletten Kritik dann hier mal eine kleine Zusammenfassung wie mir der Film gefallen hat, aber ansonsten mache ich jetzt erstmal ein paar Tage Pause und warte bis das seltsame warme Wetter wieder vorbei ist. Keep watching this spot! :-)