Es ist der vierte Advent, noch drei Tage bis Weihnachten und es war die letzten Tage RICHTIG SAUKALT! Ich bin ja der letzte, der die globale Erwärmung in Zweifel ziehen würde, aber im Moment ist es richtig unglaublich. Tagsüber zweistellige Minus- temperaturen sind in unseren Breitengraden wirklich etwas ganz neues, denn normalerweise ist die Weihnachtszeit hier eigentlich von lauwarmem Regenwetter geprägt. Immerhin ist es inzwischen schon etwas wärmer geworden (nur noch knapp -6°C), aber dafür schneit es kräftig und der Wetterbericht meint, daß die Chancen auf weiße Weihnachten eigentlich gar nicht so schlecht sind :-).
Okay, genug übers Wetter geschwafelt und weiter mit dem heutigen Update, das eigentlich gar kein richtiges ist, da ich wie im letzten Posting vermutet doch keine Zeit und Lust für zwei neue Reviews drüben im DVDLog hatte. Deshalb habe ich noch ein paar Neuigkeiten zusammengekratzt, die aber auch schon wieder kalter Kaffee sind, weil es im Moment nicht viel Interessantes zu melden gibt. Dafür wird es aber am Mittwoch noch etwas neues Review-mäßiges im DVDLog geben, und drüben im Foto-Archiv habe ich in der letzten Zeit schon regelmäßig ein paar Bilder gepostet und auch was für das Weihnachtsupdate auf Lager.
Das war also das Wort zum vierten Adventssonntag – am Mittwoch gibts noch ein Weihnachts-Update und auch Silvester werde ich mich nochmal melden, ansonsten fängt so langsam der Winter-Web-Urlaub an :-).
Zum dritten Advent gibts heute drüben im DVDLog den zweiten und letzten Teil des Sherlock-Holmes-Shootouts zwischen Ian Richardson und Jeremy Brett: wer ist der bessere Detektiv? The Hound of the Baskervilles ist vielleicht nicht gerade die beste Methode diese Frage zu klären, weil Sherlock Holmes in der Hälfte der Geschichte abwesend ist, aber beide Verfilmungen sind auf ihre eigene Weise gelungen. Während Ian Richardson ein gut gelaunter, verschmitzter Sherlock Holmes ist, stellt Jeremy Brett den Charakter deutlich launischer und düsterer, aber ohne die typischen Klischees dar – genauso wie er ursprünglich von Arthur Conan Doyle gedacht war.
Lange Rede, kurzer Sinn: dreimal Sherlock Holmes hintereinander reicht jetzt erstmal, mit dieser Reihe gehts irgendwann nächstes Jahr weiter. Mit dem vierten Advent ist ja eigentlich nur noch ein Review-Termin dieses Jahr übrig und da ich im Moment nicht ganz soviel Zeit habe, bin ich noch nicht ganz sicher ob es noch zwei oder nur eine neue Kritik geben wird. Die Vorräte sind jetzt erst einmal aufgebraucht und ich will mir jetzt in der zweiten Dezemberhälfte keinen Streß mit den Webseiten machen – deswegen lasse ich die Pläne mal ganz offen und warte ab, zu was ich in den nächsten elf Tagen noch kommen werde :-).
Bei dem derzeitigen trüben Wetter war mir irgendwie nach mehr Sherlock Holmes, so daß es heute zum zweiten Advent noch einmal etwas zu diesem Thema drüben im DVDLog zu lesen gibt – genauer gesagt eine Doppel-Review von zwei verschiedenen Verfilmungen von The Sign of Four – eine mit Ian Richardson und eine mit Jeremy Brett. Beide haben ihre eigenen Vorzüge und obwohl ich die Fassung mit Richardson länger kenne, gefällt mir mittlerweile die Brett-Version wegen der Nähe zur Buchvorlage und der nicht ganz so sensationslüstigen Inszenierung besser.
Und auch am dritten Advent werde ich den Meisterdetektiv noch einmal bemühen, denn dann wird es eine weitere Doppel-Kritik vom Hound of the Baskervilles geben, der ebenfalls mit Ian Richardson und später mit Jeremy Brett verfilmt wurde. Natürlich sind diese DVDs überhaupt nicht aktuell und schon reichlich kalter Kaffee, aber im Rahmen der im November erstmals in Deutschland veröffentlichten letzten Episoden der Serie mit Jeremy Brett wollte ich unbedingt auch endlich einige andere Holmes-Reviews in Angriff nehmen. Am vierten Advent und kurz vor Weihnachten gibts dafür aber noch ein paar andere Reviews :-).
Schon wieder Weihnachtszeit – wie jedes Jahr erwischt es mich völlig unvorbereitet und ohne irgendwelche besonderen Pläne für die Webseiten. Auf jeden Fall habe ich die Weihnachtsdekoration wieder rausgeholt, die ich im letzten Jahr gebaut hatte und vielleicht bastele ich auch fürs DVDLog irgendwas. Zu besonders viel werde ich aber im Dezember nicht kommen, da ich wie schon ein paarmal erwähnt bis kurz vor Weihnachten nicht soviel Zeit übrig haben werde, aber für eine handvoll DVD-Kritiken wird es bestimmt noch reichen.
Im DVDLog habe ich deshalb auch schonmal mit einer kleinen Reihe begonnen, die man kurz als All Things Sherlock Holmes bezeichnen könnte. Die deutsche Veröffentlichung der noch fehlenden Episoden der Serie mit Jeremy Brett in der Hauptrolle hat mir soviel Spaß gemacht, daß ich beschlossen habe, in der nächsten Zeit alle DVDs in Sachen Sherlock Holmes noch einmal herauszuholen. Einiges hatte ich früher schon einmal rezensiert, anderes noch nie – den Anfang haben schon Mitte der Woche The Casebook & The Memoirs of Sherlock Holmes gemacht, die im November erstmals in Deutschland erschienen sind – gleichzeitig habe ich auch die Kritiken der vorherigen zwei deutschen Staffelboxen noch einmal überarbeitet. Weiter geht es in loser Reihe demnächst mit den fünf Spielfilmen, die im Rahmen der Granada-Serie entstanden sind – aber ich habe hier noch ein paar andere DVDs außerhalb des Themas hier rumliegen, die zwischendurch auch noch drankommen werden.
Wie oft ich jetzt wirklich zum Schreiben kommen werde, kann ich jetzt noch nicht absehen, aber mit etwas Glück wird es vielleicht für ein Update pro Woche reichen. Zu weiteren Arbeiten hier auf der Webseite werde ich wohl wieder mal nicht kommen, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und dafür wirds auch drüben im Fotoarchiv gelegentlich mal ein paar neue Bilder geben. Hier auf der Webseite werde ich mich auf jeden Fall jeden Advent melden, auch wenn es nichts wirklich neues anzukündigen gibt :-).
Es war einmal, in grauer Vorzeit des Internets, ein Webmagazin namens Mephistopheles…
Im April 1999 hatte Mephistopheles Premiere und ein paar Jahre lang lief das Kulturmagazin mit einer Mischung aus Filmkritiken, Buchrezensionen, Musik-Reviews und vielen anderen Artikeln und Kolumnen ganz gut, bis das ganze Projekt dann irgendwann aus Zeitmangel und anderen Gründen im Sande verlief. Ich hatte damals ab und zu ein paar Artikel beigesteuert, was mich dann später dazu brachte, auch für meine eigene Webseite zu schreiben. Ich hatte immer gehofft, daß es mit Mephistopheles vielleicht einmal weitergehen würde – mehr als zehn Jahre später ist es jetzt soweit: seit dem 11. November ist Mephistopheles V2 online!
Viele neuen Inhalt gibt es im neuen Mephistopheles noch nicht zu lesen, aber die meisten der alten Artikel sind in das neue Format – unter der Haube läuft natürlich WordPress! – übertragen worden und in der nächsten Zeit wird es bestimmt auch viel neues zu lesen geben. Allerdings wird sich das ganze erst langsam entwickeln – die beste Motivation sind natürlich möglichst viele Besucher, deshalb kann ich nur alle aufrufen, die hier vorbeikommen, sich sofort und unverzüglich rüber zum neuen Mephistopheles zu begeben! :-).
Und noch was in eigener Sache: ich war diese Woche noch richtig fleißig und habe drüben im DVDLog die Review von Monsters vs. Aliens gepostet und sogar im Foto-Archiv ein paar neue Bilder hochgeladen. Ich denke, daß ich noch bis Ende des Monats einigermaßen Zeit habe, aber ich werde mal auf einen ca. zehntägigen Updaterhythmus umstellen, so daß es ungefähr um den 25. November wieder was Neues gibt.
Eigentlich hatte ich vor, dieses Jahr endlich mal wieder ein paar Halloween-Updates quer über meine Webseiten zu machen, aber irgendwie hatte ich durch den ganzen Hype dann überhaupt keine Lust mehr dazu – und sowieso nichts passendes püntklich fertig bekommen. Stattdessen habe ich schon Anfang der Woche drüben im DVDLog eine Review der Abenteuer des braven Soldaten Schwejk gepostet – eine Serie, hinter der ich buchstäblich Jahrzehnte hinterhergerannt bin und dann doch die DVD-Veröffentlichung im letzten Jahr nicht bemerkt hatte. 2006 hatte ich bereits eine digitale Aufzeichnung einer TV-Ausstrahlung machen können, die aber erstaunlicherweise viel schlechtere Farben und ein schmutzigeres Bild als die zuletzt 1991 im ZDF gesendete Version hatte – und außerdem verstümmelt war: der ORF hatte die wundervollen Einleitungen von Fritz Muliar einfach weggeschnitten und gegen einen digtal generierten Vorspann ersetzt, weil die Programmplaner die Urfassung nicht mehr für zeitgemäß hielten.
Zum Glück hat bei Polar Film+Medien, die für die DVD-Veröffentlichung der Serie verantwortlich waren, jemand gesessen, der Ahnung hatte: das Studio hatte die Sendebänder vom ZDF als Quelle verwenden können, die zwar auch nicht mehr ganz taufrisch sind, aber trotzdem viel besser aussehen als die vermurksten und gekürzten ORF-Bildmaster. Beim schreiben der DVD-Kritik habe ich dann auch noch ein paar sehr interessante Sachen herausgefunden – zum Beispiel, daß Fritz Muliar den Schwejk schon in den sechziger Jahren einmal für eine Schallplattenaufnahme gelesen hatte und das gleiche dann nochmal für den NDR vor der Kamera tat. Ob diese Versionen von Muliars Schwejk noch existieren, ist fraglich – und wenn, dann wird man sie sicher nie mehr zu Gesicht bekommen.
Irgendwann werde ich mal eine Liste von noch als DVD unveröffentlichten deutschen Fernsehklassikern zusammenstellen, als Ergänzung zur DVD-Wunschliste drüben im DVDLog. Obwohl gerade durch die Strassenfeger-Edition vieles bisher verschollen geglaubtes inzwischen erschienen ist, fehlt immer noch einiges. Diese Woche mache ich aber erst einmal Pause – um den 8. 15. November herum gehts im DVDLog weiter!
Es ist nicht Towel Day, es ist nicht Donnerstag, aber es gibt doch einen Anlaß um sich mit Douglas Adams’ Hitchhiker’s Guide to the Galaxy zu beschäftigen: vor dreißig Jahren, am 12. Oktober 1979, war das erste Anhalter-Buch erschienen. Eigentlich war es aber nicht die erste Inkarnation des Hitchhiker’s Guide, denn die Idee hatte ursprüglich als Radioserie begonnen, die schon im März 1978 begonnen hatte – wie dem auch sei, ich habe das nicht ganz so akkurate Jubiläum zum Anlaß genommen und drüben im DVDLog komplett überarbeitete Kritiken der DVDs der Fernsehserie und des Kinofilms gepostet, die schon lange eine Modernisierung verdient hatten.
Zum Jubiläum der ersten Veröffentlichung des Hitchhiker’s Guide to the Galaxy gab es außerdem eine große Überraschung, die schon letztes Jahr bei der ersten Ankündigung für viel Wirbel gesorgt hatte: ein sechstes Hitchhiker-Buch! Douglas Adams hatte schon vor seinem frühen Tod im Mai 2001 oft darüber gesprochen, nach dem düsteren Ende von Mostly Harmless die Geschichte noch weiter erzählen zu wollen. Dazu war es leider nie gekommen, aber zum runden Jubiläum hatten sich Adams’ Witwe Jane Belson dazu entschieden, ein weiteres Buch schreiben zu lassen, für das der irische Autor Eoin Colfer ausgesucht wurde, der mit seiner Artemis Fowl-Reihe nicht weit entfernt von Douglas Adams ist.
And Another Thing… ist am 12. Oktober erschienen und steht natürlich schon bei mir im Bücherregal – ganz bin ich mit dem Lesen noch nicht fertig, aber nach ungefähr der Hälfte gefällt mir die neue Hitchhiker-Geschichte sehr gut, obwohl ich anfänglich sehr skeptisch war. Stilistisch unterscheidet sich das Buch nur wenig von Douglas Adams früheren Werken, ist aber weit davon entfernt ein einfacher Abklatsch zu sein – die Geschichte ist wirklich originell, Colfer ist mit den Charakteren sehr respektvoll umgegangen und hat sie keinswegs verfälscht. Natürlich ist der Plot genauso verrückt wie in den vorherigen Büchern und immer noch Geschmackssache, aber wer Douglas Adams’ Romane mag, wird auch an And Another Thing… nicht vorbeikommen – und wer weiß, vielleicht wird es ja irgendwann noch mehr Geschichten vom Hitchhiker’s Guide to the Galaxy geben.
Und noch etwas in eigener Sache: ich hatte im letzten Posting ja schon angedeutet, daß es eventuell demnächst etwas knapper mit der Zeit wird und ich nicht jede Woche zu neuen Updates kommen werde – diesbezüglich gibts noch nichts wirklich neues, aber irgendwie werde ich schon was hinkriegen. Im Foto-Archiv ist im Moment wetterbedingt nicht soviel los, wobei ich allerdings noch ein paar Bilder auf Lager habe, und fürs DVDLog habe ich zumindest für Anfang nächster Woche noch was parat. Bis dann! :-)
In den letzten zwei Wochen war es hier etwas still, was aber nicht auf Faulheit meinerseits zurückzuführen war – es gab nur nichts wirklich wichtiges zu schreiben, was sich nicht mit den Aktivitäten auf den anderen Webseiten überschnitten hätte. Jetzt wird es aber doch mal Zeit, hier kurz zu erwähnen, was zwischendurch so alles los war…
Drüben im DVDLog ging es natürlich um die beiden Western mit Bud Spencer und Terence Hill, die in Deutschland unter den etwas dämlichen Titeln Die rechte und die linke Hand des Teufels und Vier Fäuste für ein Halleluja, die im September als neu remasterte Versionen auf DVD erschienen sind. Die Rezensionen haben viel Spaß gemacht, aber es ist auch nicht ganz leicht über Filme zu schreiben, die man noch aus seiner Kindheit kennt. Es ist aber interessant, diese beiden Filme endlich in besserer Qualität und im Fall von Vier Fäuste… in der Ursynchronfassung zu sehen, denn es steckt doch mehr in ihnen als eine handelsübliche Haudrauf-Komödie – tatsächlich sind es noch ganz solide Italowestern.
Ich denke, daß ich nächstes Wochenende oder Anfang übernächster Woche mit den DVD-Kritiken weitermachen werde, aber ob es was neues wird oder eine Überarbeitung aus dem Archiv, weiß ich jetzt noch nicht. Und dann bahnt sich auch noch etwas völlig anderes an, denn demnächst wird es einen Relaunch einer Webseite geben, die eigentlich der Grund war, weshalb ich vor über zehn Jahren selbst damit angefangen hatte – mehr dazu, wenn es wirklich soweit ist! Möglicherweise habe ich demnächst auch nicht mehr ganz soviel Zeit zum Schreiben, aber irgendwie werde ich schon eine Möglichkeit finden, regelmäßig neuen Content zu produzieren.
Drüben im Foto-Archiv ist übrigens auch schon seit Ende letzten Monats eine größere Bildergalerie mit neuen Fotos online, und weitere liegen schon in der Warteschlange – das einzige, zu dem ich im Moment wirklich nicht komme, ist die Renovierung von Bibra-Online.de. Das ist ein bißchen schade, aber DVDLog und das Foto-Archiv machen mir im Moment einfach mehr Spaß und aufgeschoben ist ja noch längst nicht aufgehoben – irgendwann werde ich schon noch dazu kommen :-).
Ich glaube, es wird mal wieder Zeit, auch hier etwas zu schreiben – ich wollte ja eigentlich keine Postings mehr schreiben, die sich mit den Updates im DVDLog überschneiden, aber was solls: Coraline, die erste Kritik einer relativ frischen DVD seit Monaten, ist endlich online! Ich hatte ja in der letzten Zeit kaum noch aktuelle Sachen rezensiert, aber Coraline kam trotz zu später Bestellung gerade richtig und obwohl die 3D-Fassung des Films nicht so gut funktioniert wie ich gehofft hatte, war der Film wirklich phantastisch. Wenn die 3D-Version hier irgendwo in der Originalfassung gespielt worden wäre, hätte ich mit den Film glatt nochmal im Kino angeschaut – aber leider schließt sich das ja leider gegenseitig aus, da die teuer auf digitale 3D-Projektion umgerüsteten Säle nicht für ein paar OV-Gucker geopfert werden können. Dann muß es halt beim Heimkino bleiben… was auch gar nicht so schlimm ist, wenn die US-DVD eines Films noch vor der deutschen Kinopremiere erscheint :-).
Mehr DVD-Zeugs dann im Laufe der nächsten Woche, dann wird es erstmal mit ein paar Bildvergleichen und Kurzreviews von zwei lang erwarteten Italowestern weitergehen. Jetzt aber noch was zum Thema Nahverkehr, da gibt es ausnahmsweise mal gute Nachrichten…
Im Dezember hatte ich mich noch aufgeregt, daß die Bahn hier in der Gegend Werbeflyer für die neuen S-Bahn-Triebzüge mit Gutscheinen für Gratistickets verteilt hat, obwohl die noch gar nicht auf den Linien unterwegs waren, die durch Mülheim führen. Inzwischen hat sich was getan – neue Flyer sind zwar nicht aufgetaucht, aber immerhin fahren jetzt auch auf der S1 und S3 zwischen Düsseldorf und Dortmund vermehrt die neuen Triebzüge der Baureihe 422. Gestern hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, mit einem der neuen Triebwagen zu fahren – und ich bin durchaus begeistert, denn im Vergleich mit den alten, klapperigen X-Wagen fährt man mit der neuen S-Bahn-Generation wie auf Wolken gebettet. Die einzigen Nachteile sind die etwas härteren Sitze und die höhere Eingangsstufe, die aber schon mit einem deutlich sichtbaren Warnbalken versehen wurde – schlecht für die Barrierefreiheit ist das aber auf jeden Fall und bei den alten Wagen war es besser. Generell kann man aber den neuen Triebwagen eine gute Note geben und nur hoffen, daß das auch in Zukunft so bleiben wird – hoffentlich vergammeln die Züge nicht so schnell wie die alten Wagen!
Ich kann es ja nicht lassen, an einem besonderen Datum wie heute ein paar Updates auf meinen Webseiten zu machen. Eigentlich hatte überhaupt nichts vor, denn die nächste DVD-Kritik sollte frühestens Ende nächster Woche kommen, aber dann habe ich doch noch was gefunden. Neulich erst für’n Appel und’n Ei erwischt – die From the Earth to the Moon Signature Edition. Natürlich hatte ich die Serie drüben im DVDLog schon öfter im Programm, aber jetzt sind es endlich die entgültigen und finalen Reviews sowohl von der alten deutschen Box und der amerikanischen Neuauflage. Hat auch nur etwa fünf Jahre gedauert, aber wenn ich sowas mache, dann auch richtig gründlich! Es wird bestimmt nicht die letzte Review mit multiplen Inkarnationen sein :-).
Und noch was aus der Musikwelt: heute werden sämtliche Platten der Beatles als remasterte Versionen neu erscheinen. Das ist insofern kein Kunststück, als daß die in den achtziger Jahren erstmals erschienenen CDs wirklich keinen besonders guten Klang hatten und viel zu Wünschen übrig ließen – viele holten deshalb ihre geliebten Schallplatten wieder aus dem Schrank und die Bootleg-Szene sorgte für viel schöner klingende Versionen der Alben. Diesmal wird es die EMI sicher besser machen, aber der recht gesalzene Preis der CDs (€13,95 pro Album und €184 für das Boxset!) wird mich sicher davon abhalten, mir den ganzen Beatles-Katalog nochmal neu zu kaufen. Positiv ist an der Remastered-Aktion vor allen Dingen, daß die ersten vier Alben das erste Mal offiziell in Stereo auf CD erhältlich sind, aber die enthaltenen Mini-Dokumentationen im Quicktime-Format, die es in einem großen Boxset auch als DVD gibt, dürfte für ernsthafte Beatles-Kenner sicher nicht besonders interessant sein.
Wirklich gut gelungen sind allerdings die Trailer und Videos auf der Beatles.com-Seite, die man sich unbedingt anschauen sollte. Bleibt nur zu hoffen, daß die Tonmeister keine kreativen Neuabmischungen versucht haben und bei den Ursprüngen geblieben sind – die Remixes von der Yellow Submarine-Soundtrack waren ein interessantes Experiment, aber sämtliche Alben so aufgemotzt kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Gerade erst kommt mir die Idee, daß ich ja heute als Thema ein paar Beatles-Reviews drüben im DVDLog hätte posten können. Aber zu spät! Der Aufwand wäre jetzt sowieso zu groß gewesen, aber in diesem Herbst werde ich ganz bestimmt nochmal eine Beatles-Reihe in Angriff nehmen, nachdem ich die Altlasten vom letzten Jahr endlich abgearbeitet habe. Jetzt mache ich aber erstmal ein bißchen Pause und melde mich irgendwann so Ende nächster Woche wieder – see ya! :-)